¡Viva Méjico, cabrones!


Einkaufen und Umziehen in Monterrey
10/09/2011, 21:52
Filed under: Méjico | Schlagwörter: , , , , ,

Nebenan scheint gerade ein 16. Geburtstag stattzufinden (ach ja, süße Erinnerungen…) und ich werde im Anschluss an diese Worte auch mal sehen, was meine Lieblingspartymaus Fabiola denn heute so vorhat. Aber damit ihr nicht wieder so lange auf ein Lebenszeichen von mir warten müsst, schreibe ich euch heute schon einmal.

Stadtteilzentrum

Stadtteilzentrum mit gut sichtbaren Schildern von Oxxo und 7-Eleven - man beachte die formschöne Kabelführung

Viel ist einmal mehr nicht passiert. Aber ich möchte eure Aufmerksamkeit darauf richten, dass ich hier zwar in einem ruhigen Wohnviertel, aber keineswegs am Ende der Welt wohne. Keine 500 Meter von hier entfernt befindet sich ein kleines Stadtteilzentrum mit allem, was man so braucht: Den kleinen Laden an der Ecke, mehrere Imbissbuden, drei Wäschereien (darunter auch die meines Vertrauens, in der ich inzwischen sogar schon erkannt werde), ein Fitnessstudio, ein Yoga-Studio, zwei Bars, eine Kindertagesstätte, ein Oxxo, ein 7-Eleven (der interessanterweise aber nicht elf Stunden täglich, sondern rund um die Uhr aufhat) und last but not least ein Fachgeschäft für künstliche Blumen.

Wenn man allerdings etwas ausgefalleneres benötigt oder seine Wocheneinkäufe machen möchte, geht man am Besten zum ca. fünfzehn Minuten Fußweg entfernten Soriana, eine Art Wal-Mart (man bekommt dort wirklich alles, unter anderem neue Laptops, wenn der alte nicht mehr will). In der Umgebung gibt es dann auch Fachgeschäfte, die über den täglichen Bedarf hinausgehen, sowie die notorischen Fast-Food-Ketten. Ebenfalls in der Nähe ist außerdem ein Multiplex-Kino mit Preisen wie zu Großvaters Zeiten und Sitzen, für die ich in Deutschland freiwillig Aufpreise zahlen würde (Ich sage nur: Kopfstützen!). Außerdem kann man dort die leckersten Smoothies überhaupt kaufen, auch wenn sie sich mit den Nachos beißen.

Sollte man hier immer noch nicht fündig geworden sein, um seine Basisbedürfnisse zu befriedigen, so kann man sich natürlich immer noch in der nähren Umgebung der Tec umsehen. Zu den dort fußläufig erreichbaren Zielen gehören z.B. eine Postfiliale, Buchläden sowie eine Flugschule.

Calle Hamburgo

Ebenfalls in meiner Nähe: Calle Hamburgo - kurz bevor sie zur Calle Playa Punta del Este wird

Insgesamt sollte man also meinen, dass es kein Problem darstellen sollte, in meinem nähren Umkreis innerhalb von zwanzig Minuten eine USB-Maus zu kaufen. Aber offensichtlich sind Mäuse in Mexiko eine seltene exotische Rarität, so dass ich erst im dritten Computerladen endlich fündig geworden bin. Darüber hinaus führte dieser nur Minimäuse (diese liegen leider bei weitem nicht so gut in der Hand) und diese zu einem Preis, der bei mir in Deutschland nur ungläubiges Kopfschütteln hervorrufen würde: mehr als 10 Euro. Dabei war der Preis nicht einmal übertrieben, da ich ähnliche Mäuse vorher schon zu ähnlichen Preisen gesehen hatte. Notgedrungen (wieso besitzen die kleinsten Netbooks die empfindlichsten Trackpads?) blieb mir also nichts anderes übrig, als eine völlig überteuerte Maus zu kaufen.

Warum ich das erzähle? Keine Ahnung, ich glaube, es ist die kindliche Freude, noch nie in Gehweite von einem Plastikblumenladen gewohnt zu haben.

Ein Teil meines neuen Zimmers

Ein Teil meines neuen Zimmers

Aber es gibt auch wichtigere Neuigkeiten, sofern ich euch nicht mit der aufregenden Schilderung meiner Besorgungen des täglichen Bedarfs bereits verprellt habe. Ich bin umgezogen. Zwar nur von einem Raum in einen anderen, aber immerhin. Grund dafür war, dass mir mein bisheriges Zimmer zum einen bisher immer zu groß war. Außerdem hat das neue Zimmer eine richtige Klimaanlage (die im Winter auch heizen kann), während das alte Zimmer über Aire Lavada verfügte, eine billigere Version, die zum einen deutlich lauter ist und zum anderen die Luftfeuchtigkeit in die Höhe treibt. Zu guter Letzt sitze ich meistens ohnehin in der Küche, wenn ich etwas am Rechner schreiben muss, da dort die Sitz- und Tischhöhe am ehesten meiner eigenen Größe entsprechen.

Es gab also schon einiges, was gegen mein bisheriges Zimmer sprach. Als dann für kurze Zeit jemand im anderen Zimmer meiner Wohnung saß und ich dadurch auch feststellen musste, dass es nervig ist, wenn das Bad die einzige Verbindung zur Küche ist und man deshalb sonst immer außen herum laufen muss, wenn das Bad besetzt ist, habe ich zugeschlagen, als mein kurzzeitiger Mitbewohner wieder ausgezogen ist und bin in das andere Zimmer umgezogen. Dies ist zwar kleiner und dunkler, aber die deutlich angenehmere Temperierung und der Eingang über die Küche sowie der separate Zugang zum Bad machen die etwaigen Schwächen wieder wett.

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