¡Viva Méjico, cabrones!


Studentenstadt und Rentnerparadies

Was sich auf den ersten Blick auszuschließen scheint, schließt sich auch auf den zweiten Blick noch aus: Es handelt sich nämlich um die beiden, treuen Blog-Lesern bereits bekannten, Städte Guanajuato und San Miguel de Allende.

Vorerst muss der geneigte Leser auch im verlinkten Artikel nach Bildern Ausschau halten, da ich meine Kamera in San Miguel de Allende im Hotel vergessen habe und erst wieder auf dem Rückweg nach Monterrey dort vorbei komme, um sie abzuholen. Damit es aber trotzdem Bilder aus Mexiko-City alias Ciudad de México (offizieller Name) alias DF (sprich de-effe, kurz für Distrito Federal, inoffizieller Name) sowie später von Yucatán geben wird, werde ich die Fotos von Mario überspielen und in einer ruhigen Minute einfügen.

Bushaltestelle in Guanajuato

Bushaltestelle in Guanajuato

Aber das ist am Ende doch alles nicht so entscheidend wie die Frage, was wir eigentlich erlebt haben. Nachdem wir Guadalajara am Freitag hinter uns gelassen hatten, ging es innerhalb von vier Stunden mit dem Luxusbus nach Guanajuato. Dort konnte ich mit meinem bereits gesammelten Wissen auftrumpfen und Mario durch die Altstadt führen. Vorher konnte Mario aber endlich ein großes Rätsel lüften: Warum sitzen bei Google Street View Menschen mitten im Tunnel, der unterhalb der Innenstadt liegt? Die Antwort ist denkbar einfach – es handelt sich um Bushaltestellen für den Stadtbus, mit dem wir vom Busbahnhof in die Nähe unseres Hotels in der Altstadt von Guanajuato fuhren.

Guanajuato

Guanajuato

Der Mesón del Rosario hatte zwar Zimmer von geringerer Qualität als unser Hotel in Guadalajara, aber dafür kostete es dann auch mehr. Immerhin verfügte es über einen hübschen Innenhof und eine der schönsten Toiletten, die ich bisher kennenlernen durfte!

Mario im Callejón de los Besos

Mario im Callejón de los Besos

Außer für Sightseeing nutzten wir den Aufenthalt in Guanajuato auch zum Essen, Trinken und Ausgehen: Wir aßen richtig gute Quesadillas in einer total überfüllten taquería, probierten Tequila Azul im Clave Azul, besuchten das Bar Fly auf ein oder zwei Bier, tanzten im Guanajuato Grill (laut Mario seine neue Lieblingsdisko) und gönnten uns am nächsten Morgen Kaffee und heiße Schokolade im Café Tal. Nach einem kurzen Abstecher ins Mumienmuseum ging es schließlich weiter ins ebenfalls malerische, aber deutlich ruhigere San Miguel de Allende.

San Miguel de Allende

San Miguel de Allende

Das Rentnerparadies San Miguel de Allende besticht durch seine geradezu preußische Organisation: Bushaltestellen, in einheitlicher Farbpalette verputzte Häuser und andere in Mexiko selten anzutreffende Dinge mehr erleichtern den amerikanischen Rentnern, die sich hier niedergelassen haben, das Leben und den Weg zum direkt am Hauptplatz gelegenen Starbuck’s.

Parador de San Sebastián

Parador de San Sebastián

Auch wenn es ein Samstagabend war, so waren wir durch das Herumlaufen in der ungewohnten Höhenluft auf fast 2000 Metern Höhe trotzdem so müde, dass wir nach einer Gute-Nacht-Schokolade im San Agustín wieder in unser Hotel Parador de San Sebastián mit dem schicken Innenhof zurückkehrten. Am Sonntag Morgen ging es dann zum Museo Casa de Allende, einem Heimatmuseum um den größten Sohn der Stadt, Ignacio Allende. Als wir danach unsere Sachen aus dem Hotel abholten, muss ich dabei wohl meine Kamera vergessen haben, denn mir wurde telefonisch versichert, dass sie dort gefunden wurde. Nun hoffe ich, dass man im Hotel drei Wochen auf mich warten kann, bis ich wieder dort auftauche, und nicht vorher meine Kamera „verliert“. Es mir irgendwohin schicken zu lassen erscheint mir nämlich deutlich unsicherer…

Ohne Kamera, aber gespannt, ging es anschließend via Querétaro weiter in unser letztes Ziel im zentralen Hochland: den DF.

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