¡Viva Méjico, cabrones!


Mexiko – eine Bilanz
30/01/2012, 20:22
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Heute ist einer dieser Tage, an denen man sich dazu zwingen muss zu schreiben. Aber es nützt ja nichts, ich habe es schließlich das ganze Wochenende vor mich hergeschoben und ein wenig Disziplin kann auch nicht schaden. Nur die wirklich schlechte Anspielung im Titel bitte ich zu verzeihen.

Warum aber eine Bilanz? Ganz simpel, vor einem halben Jahr (plus vier bis fünf Tage, je nach Blickwinkel) bin ich nach Mexiko aufgebrochen: Am 27. Juli 2011 habe ich also zum ersten Mal in meinem Leben mexikanischen Boden betreten. Und da wir Menschen es mit einprägsamen Zahlen, auch gerne „Jubiläen“ genannt, haben, scheint es an der Zeit, ein wenig Bilanz zu ziehen. Weiterlesen

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Die innere Sicherheit
24/01/2012, 01:09
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Nun ist es offiziell: Monterrey ist Mitglied geworden im Club der 50 gefährlichsten Städte der Welt (zumindest von dem Teil der Welt, der Statistikdaten im Internet veröffentlicht). Mit stolzen 1680 im letzten Jahr offiziell in der Metropolregion gemeldeten Morden, die einer Gewaltrate von 40,38 Morden pro 100.000 Einwohnern entsprechen, musste man nur 37 Städten den Vortritt lassen. Darunter natürlich viele mexikanische Städte, aber auch andere lateinamerikanische Staaten, die USA und Südafrika sind konkurrenzfähig. Keine schönen Nachrichten, trotz der vorherrschenden Meinung, dass sich die Situation seit dem Anschlag aufs Casino Royale entspannt hätte.

Zusammengestellt wurden die Daten von der mexikanischen NGO Consejo Ciudadano para la Seguridad Pública y Justicia Penal, aber darauf aufmerksam wurde ich durch Proceso, einer Art mexikanischem Spiegel (mit der Relevanz von Der Freitag – man hat davon vielleicht gehört, aber keiner, den man kennt, hat das Blatt jemals gelesen). Proceso stellt seit einigen Wochen meine Informationsquelle über die Geschehnisse in Mexiko dar. Irgendwann ging mir mir nämlich auf, dass es nicht so toll ist, wenn man zwar in einem Land lebt, sich auch versucht, soweit wie möglich zu integrieren, aber nicht einmal mitbekommt, wer eigentlich die Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen am 2. Juli sind.

Ob Proceso dabei die beste Wahl ist, sei erst einmal dahingestellt, denn es fällt nicht schwer, bei der Lektüre gewisse Tendenzen wahrzunehmen. Weiterlesen



Neues Semester, neues Glück

Ein neues Semester bedeutet auch wieder einen neuen Stundenplan. Nach der ersten Woche weiß ich nun bereits, welche Fächer ich behalten werde und welche ich doch wieder abgewählt habe. Wie im letzten Semester habe ich mich schlussendlich auf vier Fächer beschränkt. Dadurch wurde mein Stundenplan wieder ziemlich ansehnlich: Montags und Mittwochs von 10.30 Uhr bis 12 Uhr und Dienstags und Donnerstags von 15 Uhr bis 19.30 Uhr. Als kleines zusätzliches Schmankerl kann ich dadurch weiterhin mittwochs um 18 Uhr cinética besuchen, die Kinoreihe der Fakultät für Philosophie und Ethik. Diese Woche ging es mit The Help los, nächsten Mittwoch steht dagegen wieder einmal ein koreanischer Film auf dem Programm. Ich bin gespannt.

Und hier die vier von mir in diesem Semester besuchten Fächer: Weiterlesen



Off-Road in Mexiko

Ich weile wieder in Monterrey und habe mein letztes Wochenende, bevor es morgen wieder mit der Uni los geht, hier verbracht. Und ich kann auch gleich den nächsten Tipp weitergeben, wie man einen vergnüglichen Abend verbringen kann: Einfach mit ein paar evangelikalen Christen J. Edgar angucken und sich auf die Reaktionen bei der Kussszene freuen!

Allerdings schulde ich euch noch einen Bericht darüber, was seit Veracruz passiert ist. Weiterlesen