¡Viva Méjico, cabrones!


El Alma Mexicana
05/05/2012, 20:24
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Wie ich gerade so faul nach meiner vorletzten Klausur zu Unizeiten im Internet surfe, bin ich auf eine interessante Serie der Süddeutschen Zeitung zum Thema Lateinamerika gestoßen: Das neue Lateinamerika. Es zieht sich bei mir zwar alles zusammen, wenn darin behauptet wird, dass Evo Morales der erste indigene Präsident Lateinamerikas wäre (das hat Benito Juárez nun wirklich nicht verdient), aber ansonsten freue ich mich, dass wenigstens überhaupt jemand in Deutschland bemerkt, dass hier eine ganze Region kurz vor dem Explodieren ist. Die TU Dresden zumindest sieht es offensichtlich nicht so, denn ein Begleitstudium, in dem Studenten verschiedener Studiengänge gemeinsame Seminare zu einem fächerübergreifenden Themenkomplex haben? Pfui, weg damit! Wir brauchen doch Platz, damit wir in Zukunft interdisziplinär in Clustern arbeiten können!

Aber wo wir schon einmal gerade dabei sind über Lateinamerika und damit auch indirekt über Mexiko zu reden: Das folgende Video von ITDP Mexico sorgte letztens auf einigen verkehrsspezifischen Seiten für Furore, da es sehr gut die externen Effekte des Autoverkehrs beschreibt. Weiterlesen



What happens in Aguas stays in Aguas

Am Mittwoch hatte ich zum letzten Mal in meinem Leben einen Unikurs. Was, wenn mir diese Bemerkung erlaubt sei, nach 10 Semestern auch langsam Zeit wurde! Schließlich möchte man irgendwann einmal dann doch aus der Theorie in die Praxis wechseln.

Bevor es aber soweit ist, stehen jedoch noch drei Abschlussklausuren an, bevor es zusammen mit Dominique noch ein wenig durch Mexiko geht. Und damit das Reisen auch wirklich klappt, bin ich über das Wochenende sozusagen als Generalprobe auf die Feria Nacional de San Marcos in Aguascalientes gefahren. Weiterlesen



Sie kann es!
25/04/2012, 22:29
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Naja, so ganz sicher bin ich mir da eigentlich nicht und für meine vorsichtig formulierte Meinung, dass Josefina Vázquez Mota unter Umständen eine gute Präsidentin sein könnte, wurde ich von einigen Freunden auf Facebook gleich zurück gepfiffen. Aber die Anspielung war einfach zu gut, um sie links liegen zu lassen.

Worum geht es also? Um die anstehenden mexikanischen Präsidentschaftswahlen, natürlich! Die FEITESM (entspricht in etwa dem Studentenrat der TU Dresden) hat die Kandidaten für die im Juli anstehenden Präsidentschaftswahlen eingeladen und immerhin zwei der vier sind gekommen (angeblich wird noch versucht, auch die beiden übrigen Kandidaten noch an die Tec zu holen, aber ich glaube kaum, dass sie es tun werden – der eine muss befürchten, ausgelacht zu werden, während der andere kaum mit den Stimmen der Studenten der Tec rechnen kann). Während gestern der chancenlose Kandidat der Panal, Gabriel Quadri de la Torre, sein Stelldichein gab, kam heute Josefina Vázquez Mota, die Kandidatin der aktuellen Regierungspartei PAN. Ich habe mich schon einmal zur mexikanischen Politik geäußert und auch wenn ich den Wahlkampf eher am Rande verfolge, habe ich die Chance genutzt, ein wenig mehr über ihr Programm zu erfahren. Weiterlesen



Ecuador is lovely this time of year

Nun sind auch die Fotos für den vorherigen Beitrag nachgereicht, denn aus irgendeinem Grund will derzeit nur der Internet Explorer Fotos bei WordPress hochladen. Aber das kann euch ziemlich egal sein, denn mit solchen Problemen darf ich mich herumschlagen.

Nicht egal sein sollte euch dagegen, was man eigentlich in Ecuador so machen kann, wenn denn alle Verwandten besucht sind und tellerweise fanesca, das traditionelle Karfreitagsgericht Ecuadors, verschlungen sind. Denn Ecuador lohnt immer eine Reise, wie ich gar nicht genug betonen kann. Aufgrund meines kurzen Aufenthalts fielen zwar klassische Ziele wie ein kurzer Abstecher nach Guayaquil flach, aber ein wenig herum gekommen bin ich dennoch. Weiterlesen



Es bleibt in der Familie
24/04/2012, 02:31
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Jetzt ist hier schon so lange nichts mehr passiert, man könnte fast glauben, ich sei nach Lettland ausgewandert! Aber dem ist nicht so, ich bin immer nur hier. Nur leider hatte ich viel zu tun und – zugegebenermaßen – auch nur begrenzte Lust aufs Bloggen.

Aber jetzt wird nachgeholt, was bisher nicht geschah und mit drei Artikeln in kurzer Folge bringe ich euch wieder auf den aktuellen Stand. Wobei, zwei der drei Artikel werden sich noch mit Ecuador befassen müssen, bevor wir uns wieder Mexiko zuwenden.

Wie bereits im letzten Post geschrieben, war ich für knapp anderthalb Wochen in Ecuador und habe dort meine ehemalige Gastfamilie besucht. Nach fünf Jahren war dies nötig und ich habe es keineswegs bereut Weiterlesen



Oh, wie schön ist Panama!

Mit Hund im Rücken und Fernseher als nicht beachtete aurale Untermalung der Szenerie sitze ich in der Küche meiner alten Gastfamilie in Ecuador, um euch von Panama zu erzählen. Panama, liebe Kinder, ist nicht nur das mystische Ziel von Tiger und Bär, nein, es ist auch ein real existierendes Land mit real existierenden Menschen. Und ich hatte die Ehre, für immerhin elf Stunden ihr Gast zu sein. Weiterlesen



Misty Mountain Hop
26/03/2012, 22:08
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Der Frühling hat auch Monterrey fest im Griff und sorgt dafür, dass ich wieder ohne Probleme in der universellen Uniform für Austauschstudenten umher laufen kann: chanclas, shorts, playera. Oder auf Deutsch: Flipflops, kurze Hose, T-Shirt.

Man kann also wieder auf der Terrasse sitzen und die unschlagbare Aussicht genießen. Denn egal auf welchen hässlichen Plattenbau ich in Zukunft auch sehen werde – der Cerro de la Silla (der Sattel-Hügel – der Name ergibt sich aus seiner markanten Form) wird es nicht mehr sein.

Dabei ist der Hausberg Monterreys für mich eine der großartigsten Sachen in dieser an Sehenswürdigkeiten doch etwas armen Stadt. So großartig, dass ich im Verlauf meines Aufenthalts sicherlich schon 100 Fotos von diesem meinem persönlichen Blick aus dem Fenster geschossen habe. Und da es außer meinem Unialltag nicht viel zu berichten gibt, habe ich beschlossen, euch auch an diesem meinem Hobby teilnehmen zu lassen und habe eine Auswahl meiner Lieblingsbilder von diesem meinem Schicksalsberg (wer braucht da schon den Nanga Parbat?) zusammengestellt. Damit es für euch als Außenstehende, die nur einen ollen Berg sehen, nicht ganz so langweilig wird, sind es Bilder aus verschiedenen Blickwinkeln, zu verschiedenen Tageszeiten und bei unterschiedlichen Wetterlagen. Ich hoffe, ihr könnt meine Begeisterung wenigstens in Ansätzen verstehen!

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Am Donnerstag geht es für die Osterferien übrigens nach Ecuador. Der nächste Bericht wird sich deshalb wohl damit beschäftigen, was man 11 Stunden lang in Panama City machen kann. Der Panama-Kanal ist schon einmal eingeplant; und auch die Altstadt soll sehr schön sein – immerhin handelt es sich um ein UNESCO-Weltkulturerbe. Es gibt also sicherlich die eine oder andere japanische Reisegruppe zum Fotografieren!