¡Viva Méjico, cabrones!


Der letzte Tango in Monterrey

Die Koffer sind gepackt und gleich geht es zum Flughafen, um wieder gen Heimat zu starten. Höchste Zeit, um also noch ein paar Worte zu meiner letzten Woche in Monterrey zu verlieren, denn dank meiner Freunde konnte ich noch folgendes erledigen:

  • Im Manhattan’s essen
  • Auf den Cerro de la Silla steigen
  • Die Cola de Caballo, einen Wasserfall ganz in der Nähe von Monterrey, besichtigen
  • Die Ausstellung zum Fahrrad im Museo de Historia Mexicana ansehen
  • Drei Levi’s-Jeans kaufen (angeblich viel zu teuer, in den USA wären sie ja noch billiger gewesen…)
  • Men in Black 3 im Kino gucken

Alles Sachen, die noch erledigt werden mussten und die ich jetzt beruhigt abhaken kann!

Für mich am Schönsten war aber trotzdem die Abschiedsfeier bei den Kindern vom Hogar de los Niños, die mir alle Plakate gemalt haben (mir gefällt das am Besten, wo ich im Flugzeug sitze und Mexiko vermisse). Ich muss mir noch den Kopf zerbrechen, wo ich einen Ehrenplatz für diese Geschenke finden kann. Es freut mich, dass meine Besuche scheinbar nicht nur mir Spaß gemacht haben, sondern auch den Kindern. So sehr, wie sie mich gedrückt haben, scheinen sie mich wirklich gerne gehabt zu haben…

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Amigo-Wirtschaft
21/02/2012, 22:53
Filed under: Méjico | Schlagwörter: , , , , , ,

Ich bin derzeit etwas vergrippt, ein für mich durchaus nicht so häufiges Vorkommnis. Zwar ist es nicht wirklich schlimm, aber das macht es dafür vielleicht umso nerviger: Ich hasse nichts so sehr wie das Gefühl, dass man doch eigentlich ganz fit sein müsste, der Körper einem aber unmissverständlich klar macht, dass dem eben doch nicht so ist. Als leicht hypochondrisch veranlagter Mensch steigere ich mich langsam wieder in Phantasien, was das sein könnte. Ich hoffe, dass es keine Virus-Erkrankung ist wie beim letzten Mal, als ich mich so ausgelaugt gefühlt habe, ohne dass ich nennenswerte körperliche Beschwerden hatte. Auch wenn ich über eine gute Krankenversicherung verfüge, muss ich jetzt nicht unbedingt Bekanntschaft mit dem (privaten) mexikanischen Gesundheitssystem machen. Da werde ich nur mit irgendwelchen Medikamenten vollgestopft und auch wenn ich kein Anhänger der alternativen „Medizin“ bin – wenn es nur irgendwie geht möchte ich Medikamente vermeiden. Hoffen wir, dass es eher eine leichte Sommergrippe ist, hervorgerufen von Schlafmangel, vitaminarmer Ernährung und dem ständigen Wechsel des Wetters. Mit Glück ist es morgen auch wieder vorbei, denn ich bin heute extra Zuhause geblieben, um mich auszukurieren.

Das wäre auch insofern hilfreich, als dass ich morgen etwas überraschend ein Interview für ein Praktikum bei der S-Bahn Berlin führen werde (per Telefon, versteht sich). Am Freitag steht dann gleich das nächste Interview bei KCW an. Und ein drittes Interview mit der ProgTrans AG ist für irgendwann Anfang Juni geplant. Es ist gut zu wissen, dass ich bei allen drei Bewerbungen Interesse geweckt habe. Aufgrund meines nicht ganz so zielstrebigen Lebenslaufs und meiner ja nur mittelmäßigen, ich korrigiere: durchschnittlichen Noten hatte ich doch einige Bedenken. Andererseits führt das zu einer blöden Situation: Alle drei Praktika sind hochinteressant, aber ich kann leider nur eines machen.

Aber so ist das Leben nun einmal, grausam und ungerecht. Und weil dem so ist, nutze ich die Gelegenheit, um elegant zu einem völlig anderen Thema überzuleiten: Ein paar Worten zu meinem Freundeskreis hier vor Ort. Weiterlesen