¡Viva Méjico, cabrones!


Straßenverkehrstechnik & Medizin
29/02/2012, 18:05
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Tja, es hat mich also doch erwischt: Ich bin richtig krank geworden. Zwar wohl allen Anschein nach kein Virus (ich habe schließlich Antibiotika verschrieben bekommen), aber trotzdem lag ich am Sonntag ziemlich flach. Ich bin gar nicht erst auf die Idee gekommen, aus dem Haus zu gehen, weswegen mich die Nachricht, dass meine Vermieterin gestorben ist, etwas überraschte. Zugegebenermaßen werde ich da nicht der Einzige sein, denn es hat sich nicht gerade abgezeichnet, da sie sich eigentlich langsam von ihrem Schlaganfall im Oktober erholte (es scheint, als ob ich das nie erwähnt habe – jetzt wisst ihr’s!). Krankheit hin oder her, natürlich habe ich mich Jaime angeschlossen und bin zu ihrer Aufbahrung (oder velorio) gefahren.

Ändern wird sich dadurch allerdings nicht sonderlich viel, da das Haus ohnehin schon seit dem Schlaganfall von ihrem Sohn verwaltet wird. Obdachlos werde ich also wohl nicht werden. Jetzt hoffen wir einfach, dass die Erben keinen Streit beginnen und die gute doña Linda ihren Frieden findet.

Zur Einäscherung konnte ich dann leider nicht, da ich parallel Uni hatte. Was ich dann aber wiederum dafür nutzte, um die Krankenstation der Uni aufzusuchen Weiterlesen

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Amigo-Wirtschaft
21/02/2012, 22:53
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Ich bin derzeit etwas vergrippt, ein für mich durchaus nicht so häufiges Vorkommnis. Zwar ist es nicht wirklich schlimm, aber das macht es dafür vielleicht umso nerviger: Ich hasse nichts so sehr wie das Gefühl, dass man doch eigentlich ganz fit sein müsste, der Körper einem aber unmissverständlich klar macht, dass dem eben doch nicht so ist. Als leicht hypochondrisch veranlagter Mensch steigere ich mich langsam wieder in Phantasien, was das sein könnte. Ich hoffe, dass es keine Virus-Erkrankung ist wie beim letzten Mal, als ich mich so ausgelaugt gefühlt habe, ohne dass ich nennenswerte körperliche Beschwerden hatte. Auch wenn ich über eine gute Krankenversicherung verfüge, muss ich jetzt nicht unbedingt Bekanntschaft mit dem (privaten) mexikanischen Gesundheitssystem machen. Da werde ich nur mit irgendwelchen Medikamenten vollgestopft und auch wenn ich kein Anhänger der alternativen „Medizin“ bin – wenn es nur irgendwie geht möchte ich Medikamente vermeiden. Hoffen wir, dass es eher eine leichte Sommergrippe ist, hervorgerufen von Schlafmangel, vitaminarmer Ernährung und dem ständigen Wechsel des Wetters. Mit Glück ist es morgen auch wieder vorbei, denn ich bin heute extra Zuhause geblieben, um mich auszukurieren.

Das wäre auch insofern hilfreich, als dass ich morgen etwas überraschend ein Interview für ein Praktikum bei der S-Bahn Berlin führen werde (per Telefon, versteht sich). Am Freitag steht dann gleich das nächste Interview bei KCW an. Und ein drittes Interview mit der ProgTrans AG ist für irgendwann Anfang Juni geplant. Es ist gut zu wissen, dass ich bei allen drei Bewerbungen Interesse geweckt habe. Aufgrund meines nicht ganz so zielstrebigen Lebenslaufs und meiner ja nur mittelmäßigen, ich korrigiere: durchschnittlichen Noten hatte ich doch einige Bedenken. Andererseits führt das zu einer blöden Situation: Alle drei Praktika sind hochinteressant, aber ich kann leider nur eines machen.

Aber so ist das Leben nun einmal, grausam und ungerecht. Und weil dem so ist, nutze ich die Gelegenheit, um elegant zu einem völlig anderen Thema überzuleiten: Ein paar Worten zu meinem Freundeskreis hier vor Ort. Weiterlesen



Off-Road in Mexiko

Ich weile wieder in Monterrey und habe mein letztes Wochenende, bevor es morgen wieder mit der Uni los geht, hier verbracht. Und ich kann auch gleich den nächsten Tipp weitergeben, wie man einen vergnüglichen Abend verbringen kann: Einfach mit ein paar evangelikalen Christen J. Edgar angucken und sich auf die Reaktionen bei der Kussszene freuen!

Allerdings schulde ich euch noch einen Bericht darüber, was seit Veracruz passiert ist. Weiterlesen