¡Viva Méjico, cabrones!


Es fährt ein Zug durch Mexiko

Und dieser fuhr sogar so wir wollten, denn anders als bei der Fähre konnten Dome und ich problemlos das Ticket für den selben Tag kaufen und gemütlich in der billigeren, aber genauso komfortablen zweiten Klasse des chepe von Los Mochis nach Cuauhtémoc zuckeln. Denn zumindest am Anfang war es wirklich nicht mehr als ein Zuckeln, was die Lok zu vollbringen wagte. Uns war das aber auch herzlich egal, denn den ersten Abschnitt von Los Mochis nach El Fuerte, der nur durch die Küstenniederung führte, nutzten wir dafür, ein wenig Schlaf nachzuholen. Schließlich hieß es nach einer Nacht, die erst gegen 1 Uhr nachts begann, schon wieder um 4.30 Uhr aufzustehen, um früh genug am Bahnhof zu sein.

Aber ab El Fuerte ließ ich es mir nicht nehmen, geschlagene acht Stunden am Stück am offenen Fenster im Gang zu stehen und Fotos zu schießen oder aber einfach nur die herrliche Landschaft zu genießen. Wer auf dieser Zugfahrt kein Fuzzie wird, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Ich habe hier eine kleine Diashow mit Landschafts- und Zugfotos zusammengestellt. Weiterlesen

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Ein Schiff wird kommen…

…aber nicht nach Mazatlán. Anders als von mir angekündigt ging es nämlich nicht per Schiff von Mazatlán aus in Richtung Baja California. Denn als wir nach einem Bad im Pazifik am Ticketschalter vorbei gingen, wurde uns eröffnet, dass es keine freien Plätze mehr für den Freitag Abend gab. Das war natürlich nicht eingeplant. Nach einem kurzen Kriegsrat ging es mit der Frage, ob denn noch Tickets für die Fähre von Topolobampo nach La Paz für den gleichen Abend zu haben sind, zurück zum Ticketschalter. Und diesmal hatten wir Glück. Also ging es schnell zurück zum Hotel, wo die Sachen glücklicherweise schon gepackt bereit standen, und von dort zum Busbahnhof, um in den nächsten Bus ins sieben Stunden entfernte Los Mochis zu springen. Nach der anschließenden Taxifahrt ins etwa 15 Minuten entfernte Topolobampo standen wir rechtzeitig vor dem Fährterminal und harrten der Dinge, die da auf uns zukommen würden. Weiterlesen



Misty Mountain Hop
26/03/2012, 22:08
Filed under: Méjico | Schlagwörter: , , , ,

Der Frühling hat auch Monterrey fest im Griff und sorgt dafür, dass ich wieder ohne Probleme in der universellen Uniform für Austauschstudenten umher laufen kann: chanclas, shorts, playera. Oder auf Deutsch: Flipflops, kurze Hose, T-Shirt.

Man kann also wieder auf der Terrasse sitzen und die unschlagbare Aussicht genießen. Denn egal auf welchen hässlichen Plattenbau ich in Zukunft auch sehen werde – der Cerro de la Silla (der Sattel-Hügel – der Name ergibt sich aus seiner markanten Form) wird es nicht mehr sein.

Dabei ist der Hausberg Monterreys für mich eine der großartigsten Sachen in dieser an Sehenswürdigkeiten doch etwas armen Stadt. So großartig, dass ich im Verlauf meines Aufenthalts sicherlich schon 100 Fotos von diesem meinem persönlichen Blick aus dem Fenster geschossen habe. Und da es außer meinem Unialltag nicht viel zu berichten gibt, habe ich beschlossen, euch auch an diesem meinem Hobby teilnehmen zu lassen und habe eine Auswahl meiner Lieblingsbilder von diesem meinem Schicksalsberg (wer braucht da schon den Nanga Parbat?) zusammengestellt. Damit es für euch als Außenstehende, die nur einen ollen Berg sehen, nicht ganz so langweilig wird, sind es Bilder aus verschiedenen Blickwinkeln, zu verschiedenen Tageszeiten und bei unterschiedlichen Wetterlagen. Ich hoffe, ihr könnt meine Begeisterung wenigstens in Ansätzen verstehen!

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Am Donnerstag geht es für die Osterferien übrigens nach Ecuador. Der nächste Bericht wird sich deshalb wohl damit beschäftigen, was man 11 Stunden lang in Panama City machen kann. Der Panama-Kanal ist schon einmal eingeplant; und auch die Altstadt soll sehr schön sein – immerhin handelt es sich um ein UNESCO-Weltkulturerbe. Es gibt also sicherlich die eine oder andere japanische Reisegruppe zum Fotografieren!